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Platz 1 geht mit 60 Erfindungen an steirisches Unternehmen, Siemens Österreich, ARC auf den Plätzen zwei und drei  v.l. Dr. Friedrich Rödler (Präsident des Österreichischen Patentamtes), Prof. Dr. h.c. Helmut List (Chairman & CEO AVL List) Foto: ots/schedl
Das Erfindungsranking des Österreichischen Patentamtes weist für 2008 einen eindeutigen Sieger aus: An der Spitze der zehn innovativsten Unternehmen des Landes rangiert mit AVL List (Entwicklung von Antriebssystemen sowie Simulation und Mess- und Prüftechnik) ein in der Steiermark ansässiges Unternehmen. Mit 60 erteilten Erfindungen liegen die Steirer wie schon 2007 klar an der Spitze. Siemens Austria hat 2008 zwei Plätze gut gemacht und liegt nunmehr auf Platz zwei (45 Erfindungen). Platz drei nehmen wie im Vorjahr die Austrian Research Centers mit 25 erteilten Erfindungen ein.
Auf Platz vier liegt Vaillant Österreich (Verbrennungsverfahren, Heizungsanlagen, Wärmeaustausch) mit 21 Erfindungen, gefolgt von Engel Austria (Spritzgießtechnik und –verfahren) und Fronius International (Schweißtechnik, Solarelektronik) mit je 18 Erfindungen. Julius Blum (Scharnier- und Aufzugssysteme, Möbelbeschläge) und Magna Steyr Fahrzeugtechnik können je 17 Erfindungen für sich beanspruchen. Erstmals im Ranking der innovativsten Institutionen auf Platz 9 vertreten ist die Technische Universität Graz mit 16 Erfindungen, die Liste wird komplettiert mit der Firma MIBA (Sinterformteile, Gleitlager) mit 15 Erfindungen. Patentamts-Präsident Friedrich Rödler zum Erfindungsranking 2008: „Ich gratuliere allen, die es in die Top Ten geschafft haben. Jedes einzelne dieser Unternehmen leistet viel für den Wirtschaftsstandort Österreich und investiert in Forschung und Entwicklung.“ Besonders freut sich Rödler über den abermaligen Sieger des Rankings, AVL List: „Professor List ist mit seinem Unternehmen ein Phänomen. Ich gratuliere zum Spitzenplatz 2008. Noch beeindruckender ist für mich aber die Langzeit-Leistungsbilanz. In den vergangenen zehn Jahren hat List 615 erteilte Patente und registrierte Gebrauchsmuster zu Buche stehen“, sagt Rödler. Und: Allein im ersten Quartal 2009 sind schon wieder 17 Erfindungsanmeldungen im Österreichischen Patentamt eingegangen.
Rödler: „Dieses Unternehmen führt exemplarisch vor, was angesichts der Krise zu tun ist – Unternehmen müssen mehr denn je auf Forschung setzen. Nur so kann es bald eine Kehrtwende geben.“
Der Sieger des Patentrankings, Helmut List, zeigte sich von der Auszeichnung „Innovativstes Unternehmen 2008“ erfreut. List: „Forschung und Technologieentwicklung sind die beste Basis für neue Arbeitsplätze.“ Und weiter: „Gerade angesichts der Wirtschaftskrise ist es wichtig, dass Technologieentwicklung und Forschung konsequent weitergeführt und ausgeweitet werden. Aus diesem Grund wird in der AVL die selbstfinanzierte Forschung und Entwicklung in diesem Jahr ausgebaut.“
List dankte in seinem Statement auch Patentamts-Präsident Rödler und seinem Team. „Das Patentamt gibt uns mit seinem Schutz für unsere Erfindungen erst die für den Unternehmenserfolg nötige rechtliche Rückendeckung“, so List abschließend.  Quelle: Österreichisches Patentamt, Grafik: Dunkl Corporate Design
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