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Förderaktion des Bundes für thermische Sanierung
Montag, 13. April 2009 um 13:18 Uhr

Hilfe für Bürger, Unternehmen und Umwelt durch Konjunkturpaket im Umfang von 650 Millionen


Umweltminister Berlakovich mit Wirtschaftsminister Mitterlehner, Foto: HBF

Morgen, Dienstag, startet die neue Bundesförderung zur thermischen Sanierung von Wohngebäuden und Betrieben. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Niki Berlakovich stellen dafür 100 Millionen Euro bereit. Die nicht-rückzahlbaren Zuschüsse gibt es für die Dämmung der Außenhülle eines Gebäudes, sowie für den Tausch von Heizkesseln, Fenstern und Haustüren. "Damit helfen wir den Installateuren, Fenstererzeugern und Baufirmen in Zeiten der Krise mit einem zusätzlichen Auftragsvolumen von 650 Millionen Euro und sichern tausende Arbeitsplätze", sagt Mitterlehner.

Die Förderanträge sind ab sofort bei allen Bausparkassen und Bankfilialen, sowie bei der Kommunalkredit erhältlich - direkt und auf der Website. "Wir wollen eine möglichst unbürokratische Abwicklung der Anträge und für alle Förderwerber einen einfachen Weg anbieten, sich möglichst schnell die notwendigen Unterlagen zu besorgen. Je rascher diese klimaschonenden und konjunkturbelebenden Maßnahmen greifen können, desto besser können wir den Menschen und Betrieben in unserem Land helfen", betont Berlakovich.

Förderansuchen von Unternehmen wickelt die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) ab, für private Förderwerber sind sämtliche Bankfilialen und Bausparkassen Ansprechpartner. Zusätzlich zu den Antragsformularen finden Förderwerber auch detaillierte Informationen zur Mittelvergabe für private Haushalte und Betriebe sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Mittelvergabe.

Grundlage zur Beurteilung der Förderungsfähigkeit ist der Energieausweis, dessen Ausstellung ebenfalls gefördert wird. Die Förderung der Sanierungsmaßnahmen kann je nach Energieeinsparungseffekt bei Betrieben bis zu 40 Prozent der Investitionskosten betragen, im Wohnbau ist eine Unterstützung von 20 Prozent beziehungsweise maximal 5000 Euro vorgesehen. Für die Umstellung bestehender Wärmeerzeugungssysteme in Wohngebäuden beträgt die maximale Förderhöhe 2500 Euro

Umweltminister Berlakovich erwartet sich nach zuverlässigen Berechnungen durch die Umsetzung der geförderten Maßnahmen zur thermischen Sanierung CO2 -Einsparungen in der Höhe von insgesamt rund 5,3 Millionen Tonnen CO2. Darüber hinaus können dadurch 800 Millionen Liter Öl eingespart werden, ein wesentlicher Schritt zur Erreichung der Energieunabhängigkeit und Versorgungssicherheit Österreichs.

Weitere Informationen unter www.bmwfj.gv.at unter http://umwelt.lebensministerium.at/ sowie unter www.kommunalkredit.at.


Sprecher der Bausparkassen Josef Schmidinger mit Wirtschaftsminister Mitterlehner, Foto: HBF, Srodic