| Haus der Wirtschaft nach Umbau feierlich eröffnet |
| Donnerstag, 25. Juni 2009 um 08:57 Uhr |
|
"Mit dem Umbau des Hauses der Wirtschaft nach modernsten ökologischen und sicherheitstechnischen Standards wurde das moderne Dienstleistungszentrum WKÖ den Bedürfnissen unserer Mitglieder und Kunden optimal angepasst. So können wir in einem verbesserten Umfeld für sie da sein", freute sich WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Das Haus Wiedner Hauptstraße 63 in Wien-Wieden wurde gestern, Mittwoch Abend, im neuen "Outfit" feierlich wiedereröffnet. An der Spitze der hochkarätigen Ehrengäste, die der WKÖ-Präsident gemeinsam mit den Generalsekretären Anna Maria Hochhauser und Herwig Höllinger begrüßen konnte, standen neben den Delegierten zum Wirtschaftsparlament Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Wiens Bürgermeister Michael Häupl. Die Hauseröffnung bildete den Abschluss der Sanierung des Hauses Wiedner Hauptstraße 63 in Wien-Wieden. Diese fand während des laufenden Betriebes statt, wie WKÖ-Generalsekretärin Hochhauser hervorhob. Ihr Dank für das Verständnis während der Umbauphase ging an die städtischen und Bezirksbehörden, die Anrainer und Mitarbeiter: "Der von der WKÖ eingerichtete Anrainer-Ombudsmann hat sich bewährt. Durch offensive Information und Kommunikation und eine Zusammenarbeit in bestem Einverständnis ist es gelungen, dieses große Projekt zu einem guten Abschluss zu bringen." Erfreulicher Weise gingen die Umbauarbeiten auch ohne Verletzungen und Schäden an Menschen vonstatten, so Hochhauser. "Der Umbau ist sowohl im Blick auf den Kosten- wie auch auf den Zeitrahmen eine Punktlandung", führte Leitl aus, der allen Mitwirkenden, insbesondere dem Architekten Eduard Neversal sowie den bauausführenden Unternehmen, für deren Einsatz dankte. ![]() Bürgermeister Michael Häupl, WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser und WKÖ-Präsident Christoph Leitl eröffnen das neue Haus der Wirtschaft (Foto: WKÖ) Im Zuge des Hausumbaues wurde auch Wiens größte Photovoltaikanlage installiert. "Diese ist ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und ein Bekenntnis für erneuerbare Energien", unterstrich Präsident Leitl anlässlich der Inbetriebnahme des Vorzeigeprojekts in Sachen Öko-Energie. Die an der Süd-Ost-Fassade des Gebäudes errichtete, rund 450 Quadratmeter große Anlage ist die größte Wiens und damit eine der größten derartigen Anlagen Österreichs. Durch die Photovoltaikanlage werden rund 34.000 Kilowattstunden produziert. Die WKÖ deckt damit nahezu zur Gänze den Mehrbedarf an Strom, der durch die Neuerrichtung des 12. Stocks - einem Veranstaltungszentrum - gegeben ist. Neben der Photovoltaik wurden noch andere energiesparende Maßnahmen wie die thermische Sanierung der 16.500 Quadratmeter großen Fassade und die Erneuerung von 1.800 Fenstern gesetzt. "In Summe ergeben all diese Maßnahmen Einsparungen bei den Energiekosten von rund 25 Prozent im Jahr", so Leitl. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl nutzte die Hauseröffnung, um die Notwendigkeit und Bedeutung der Sozialpartnerschaft in Österreich besonders hervorzuheben. Er dankte den Sozialpartnern für ihre verlässliche und gute Zusammenarbeit mit Bund und Ländern: "Es ist notwendig, dass die Sozialpartner besonders gut funktionieren. Die Renaissance der Sozialpartnerschaft wird uns helfen, schwierige Zeiten zu überstehen", zeigte er sich überzeugt. Den Abschluss des Festaktes bildete die Segnung des Hauses durch den Wiener Dompfarrer Anton Faber. |
