Home » Wirtschaft » Beachvolleyballturnier BALLTOGETHER 2009
Beachvolleyballturnier BALLTOGETHER 2009
Dienstag, 16. Juni 2009 um 13:45 Uhr

Bereits zum fünften Mal fand gestern BALLTOGETHER, das Beachvolleyballturnier für und mit Selbsthilfegruppen in Wien statt. Das Event wurde gemeinsam von der ARGE Selbsthilfe Österreich und der Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie im Jahr 2005 ins Leben gerufen, um für mehr Aufmerksamkeit gegenüber den Anliegen chronisch kranker Menschen zu werben. Erstmals fand heuer auch ein Gesundheitspartner-Charity-Turnier statt, bei dem vier Teams aus Pharmaindustrie, Hauptverband, Medien und Politik für einen guten Zweck gegeneinander spielten.


Das Pharma-Team mit Dr. Robin Rumler (Pfizer), Mag. Pascal Broschek (Gebro), Mag. Walter Helk (Bencard), Ines Windisch (sanofi-aventis), Dr. Jan Oliver Huber (Pharmig) und Dr. Erich Haunold (Merz) (Foto: Alexander Godulla)


Selbsthilfe am Ball

Bereits am Vormittag trafen sich die Selbsthilfegruppen zum "Play together", dem Turnier "Selbsthilfe am Ball". Insgesamt kamen 170 Mitglieder von 24 Selbsthilfegruppen auf "Sand in the City" zusammen, um sich mit anderen Gruppen zu messen und sich mit Vertretern aus Politik, Medien und dem Gesundheitswesen auszutauschen. Am Nachmittag ging es unter dem Motto "Get together" um Begegnungen und Networking. Team "Niere Kärnten 1" von der Interessengemeinschaft der Dialysepatienten und Nierentransplantierten Kärntens setzte sich gegen die anderen 23 Teams durch und konnte sich so über den ersten Platz und einen Pokal von Gesundheitsminister Alois Stöger freuen. Platz zwei erkämpfte sich das Team "Parkinson Wien" und auf Platz drei landete das Team der Aktiven Diabetiker Austria "ADA 1".

Gesundheitspartner für Selbsthilfe

Beim Gesundheitspartner-Charity-Turnier traten vier Teams gegeneinander an, und erspielten insgesamt 3.000 Euro für die Selbsthilfe. Dr. Jan Oliver Huber (Pharmig) wurde im Pharma-Team unterstützt von Dr. Erich Haunold (Merz). Mag. Walter Helk (Bencard), Mag. Pascal Broschek (Gebro), Dr. Robin Rumler (Pfizer) und Ines Windisch (sanofi-aventis). Im Medien-Team kämpften Bettina Benesch (freie Journalistin), Manfred Gugg (Weekend), Robert Kropf (Die Presse), Mag. Wolfgang Maierhofer (MedMedia Verlag), Thomas Perdolt (Weekend),Thomas Stodulka (Medical Tribune) und Thomas Zembacher (Medizin-Medien Austria) um jeden Punkt. Auch das Hauptverbands-Team rund um Generaldirektor Volker Schörghofer gab sein Bestes. Das Politik-Team mit Dr. Gerald Pärtan (Die Grünen), Peko Baxant (SPÖ), Mag. Harald Stefan (FPÖ) und Gemeinderat Alfred Hoch (ÖVP) war hoch motiviert bei der Sache und konnte so das Turnier für sich entscheiden. Die Gesamtsumme wurde zu zwei gleichen Teilen unter den anwesenden Selbsthilfe-Teams verlost. Über je 1.500 Euro konnten sich die Gruppen "SHG Darmkrebs" und "KiB Children Care" freuen.

BALLTOGETHER - für mehr Aufmerksamkeit gegenüber Selbsthilfegruppen

In Österreich haben sich über 250.000 Patienten in mehr als 1.000 Selbsthilfegruppen organisiert, um ihr Recht auf die bestmögliche medizinische Versorgung zu sichern. Gerade in der Öffentlichkeit werden die Anliegen chronisch kranker Menschen noch immer zu wenig beachtet. Selbsthilfegruppen kämpfen aktiv dafür, dass Patienten im Gesundheitswesen als gleichberechtigte Partner ernst genommen werden. "BALLTOGETHER bietet den Selbsthilfegruppen ein Forum, um Persönlichkeiten aus Poltik, Medien und Wirtschaft zu begegnen und ihre Anliegen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Wir wollen zeigen, dass chronisch kranke Menschen mit Hilfe moderner Therapien ein beinahe normales Leben führen können und dass sie als informierte und verantwortungsvolle Patienten ein wertvoller Partner im Gesundheitswesen sind", so Pharmig-Generalsekretär Dr. Jan Oliver Huber.

Pharmig unterstützt ARGE

"BALLTOGETHER ist geprägt von Solidarität und Toleranz und die große Zahl an teilnehmenden Teams beweist, dass es den Selbsthilfegruppen ein Bedürfnis ist, in der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sie in Sachen Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik 'am Ball bleiben'", so ARGE Selbsthilfe Österreich-Sprecherin Mag. Monika Maier. Um die Arbeit der Selbsthilfegruppen zu erleichtern, hat sich die Pharmig entschlossen, die ARGE Selbsthilfe Österreich auch finanziell zu unterstützen. Seit 2007 werden der ARGE jährlich 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. An diese Summe ist keinerlei Bedingung geknüpft.

OTS_20090616_OTS0300_2
Die Sieger des Turniers "Selbsthilfe am Ball" mit Mag. Monika Maier (ARGE Selbsthilfe) und Dr. Jan Oliver Huber (Pharmig) (Foto: Alexander Godulla)