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Samstag, 18. April 2009 um 08:53 Uhr |
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Die Fahrradsaison hat in diesem Jahr bereits begonnen. Damit nehmen aber auch die Fahrraddiebstähle zu. Im Jahre 2008 wurden fast 24.000 solcher Straftaten in Österreich zur Anzeige gebracht.
Hightech und tolles Zubehör haben in der Fahrradwelt Einzug gehalten. Der Drahtesel ist zu einem Gerät mit hohem Wert aufgestiegen und dadurch vermehrt zu einem Objekt von Dieben geworden.
Obwohl es keinen hundertprozentigen Diebstahlschutz gibt, sollten doch einige Vorsichtmaßnahmen das Diebstahlrisiko deutlich reduzieren.
Das Bundeskriminalamt gibt folgende Tipps zum Schutz vor Fahrraddiebstählen:
- Rahmennummer unbedingt notieren!
- Fahrraddaten in einem Fahrradpass festhalten!
- Fahrräder nach Möglichkeit immer in einem versperrbaren Raum (Fahrradraum) abstellen.
- Fahrrad im Freien nach Möglichkeit an einen fix verankerten Gegenstand befestigen.
- Fahrräder an stark frequentierten Plätzen und bei Dunkelheit an hell erleuchteten Plätzen abstellen.
- Das Fahrrad nicht immer am gleichen Platz abstellen.
- Immer Rahmen, Vorder- und Hinterrad mit einem Spiralkabel sichern.
- Keine wertvollen Gegenstände in einer Gepäckstasche oder am Gepäcksträger zurücklassen.
- Werkzeuge aus der Satteltasche nehmen. (Werkzeug könnte von Gelegenheitsdieben verwendet werden)
- Teure Komponenten (Fahrradcomputer) abnehmen.
- Bügel- oder Kabelschlösser verwenden.
Der mechanische Schutz lässt sich mit einer Fahrradcodierung optimieren. Diese wird von der Exekutive, in manchen Städten auch von anderen Institutionen, kostenlos durchgeführt. Dabei wird ein individueller Code in den Rahmen eingraviert, anhand dessen sich das Fahrrad identifizieren und dem rechtmäßigen Besitzer zuordnen lässt.
Weitere Informationen zu den Themen Diebstahlschutz und Fahrradcodierungen sind unter www.bmi.gv.at/praevention nachzulesen. Beratungen gibt es dazu in jeder Polizeidienststelle.
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