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Montag, 06. April 2009 um 14:49 Uhr |
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Internationale Filmprojekte sollen nach Wien geholt werden - Erleichterung bei Drehgenehmigungen Wirtschaftskammer Wien-Präsidentin Brigitte Jank will Wien als international gefragte Filmstadt stärken und die Arbeitsbedingungen für die Audiovisions- und Filmindustrie verbessern. "Wien steht in Konkurrenz zu Budapest, Prag und Bratislava. Um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, muss das Angebot an die heimische Filmwirtschaft rasch verbessert werden", so Jank. Mit der soeben unterzeichneten Fördervereinbarung zwischen der Vienna Film Commission und der WKW wird die Positionierung und Vermarktung Wiens als Filmstadt vorangetrieben und der Zugang zu Drehgenehmigungen professionell unterstützt.
240.000 Euro bis 2011
In Summe wird die Wirtschaftskammer Wien die Arbeit der Vienna Film Commission vorerst bis 2011 mit 240.000 Euro fördern. Damit wird die seit 1. Februar operativ tätige Vienna Film Commission als Anlaufstelle für nationale und internationale Filmschaffende seitens der Wirtschaftskammer auch finanziell unterstützt. Aufgabe der VFC ist es, Wien als Dreh- und Produktionsstandort zu stärken und den Zugang zu Drehgenehmigungen zu erleichtern. "Gerade hier hat Wien einen erheblichen Aufholbedarf, denn Filmschaffenden wird die Arbeit oft unnötig erschwert", sagt Jank. Zudem sind Drehgenehmigungen für klassische Wiener Motive wie Schönbrunn, die Hofburg oder Stephansplatz fast nicht zu bekommen. Die Folge ist, dass heimische und internationale Filmprojekte nach Prag, Bratislava oder Budapest ausweichen, wo zudem ein besseres Angebot an Studios besteht und meist auch mit geringeren Kosten produziert werden kann. Die Produzenten bei Suche nach geeigneten Drehorten und Produktionsstätten gezielt zu unterstützen und im Sinne eines one-stop-shop Service aus einer Hand anzubieten ist ebenso Aufgabe der VFC, wie die Vermarktung Wiens als Film- und Drehstandort.
Die Wiener Audiovisions- und Filmindustrie umfasst derzeit rund 1.600 Unternehmen mit etwa 2.000 Beschäftigten. Künftig wird es regelmäßige Branchentreffen geben, um die Arbeit der Vienna Film Commission laufend mit den Bedürfnissen der Unternehmen abzustimmen.  v.l. Brigitte Jank, Marijana Stoisits (VFC)
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