| EU Agrarminister definieren Grundsätze einer zukünftigen gemeinsamen Agrarpolitik |
| Montag, 12. Oktober 2009 um 13:45 Uhr |
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"Um in Österreich und der gesamten Europäischen Union eine flächendeckende Landwirtschaft sicherzustellen, brauchen wir auch in Zukunft, nach dem Auslaufen der derzeitigen EU-Finanzperiode 2013, eine starke Gemeinsame Agrarpolitik. Nur mit entsprechenden Förder-programmen und den dafür notwendigen Mitteln können wir unseren Bäuerinnen und Bauern Planungssicherheit geben und wettbewerbsfähiges Wirtschaften ermöglichen und den Konsu-menten hochqualitative Lebensmittel und Lebensräume," so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich. "Die Positionen und Interessen der einzelnen Mitgliedsstaaten sind dabei aufgrund der unterschiedlichen Strukturen und Geschichte klarerweise sehr unterschiedlich. Deshalb habe ich heute sieben Amtskollegen aus der Europäischen Union nach Wien eingeladen, um verschiedene Standpunkte zu diskutieren und gemeinsame Nenner zu finden", so Berlakovich anlässlich des heutigen Treffens der EU-Landwirtschaftsminister in Wien. In der Diskussion wurden die unterschiedlichen Positionen dargestellt und versucht, gemein-same Linien zu finden. Die Minister einigten sich auf ein Bekenntnis zu einer gemeinsamen Agrarpolitik auch in Zukunft, mit stabilen Rahmenbedingungen und Planungssicherheit für die Bauern; mit beiden Säulen, den Direktzahlungen und den Zahlungen für Mehrleistungen und Innovationen und Investitionen. Um neuen Herausforderungen begegnen zu können bedarf es geeigneter Sicherheitsnetze und innovativer Marktsteuerungsinstrumente. Angestrebt wird eine Landwirtschaft mit so viel Markt wie möglich und so viel Unterstützung wie nötig. |
