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Dienstag, 14. Juli 2009 um 16:59 Uhr |
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Künstliche Haut, Intelligente Diagnose-Chips oder neueste Produktionsmaschinen für die High - Tech Industrie. Heute werden in Europa die Innovationen entwickelt, die morgen schon Alltag sein werden. Die Fachhochschule Wiener Neustadt hat sich dabei einen Namen als anerkannter Forschungspartner für Wirtschaft und Industrie gemacht. Derzeit sind die Wissenschaftler und Studierenden des Studienganges Mechatronik|Mikrosystemtechnik in 3 internationale Forschungspartnerschaften mit rund 100 renommierten europäischen Unternehmen und Forschungsinstitutionen involviert.
 Forschungsassistentin DI (FH) Stephanie Fischer und Studiengangsleiter DI Wolfgang Haindl von der Fachhochschule Wiener Neustadt forschen mit Kollegen aktuell an drei EU-Forschungsprojekten im Bereich Mikrotechnologien. (Foto: FH Wiener Neustadt)
Das EU-Projekt COTECH beschäftigt sich mit der Entwicklung von mikromechanischen Komponenten und Systemen. Produkte, die aus der Forschungsarbeit entstehen, könnten bald schon zum Alltag werden. Darunter finden sich anpassungsfähige Kontaktlinsen-Implantate, Trägerplatten für die Herstellung künstlicher Haut (als Substitut für Tierversuche in der Kosmetikbranche) oder auch selbstjustierende Zahnspangen. Die Koordination des Projekts liegt bei der FOTEC, der Forschungsgesellschaft der FH Wiener Neustadt.
SEANET und IMPROVE sind zwei weitere EU-Projekte an denen die Fachhochschule Wiener Neustadt beteiligt ist. Hier wird an den neuesten Generationen der Halbleitertechnologie geforscht. Der Studiengang Mechatronik|Mikrosystemtechnik befasst sich dabei mit der Implementierung von Geräte-, Prozess- und Produktionstechnologien für die Herstellung der neuesten Generationen von integrierten Schaltkreisen.
Und von diesen Forschungskooperationen profitieren auch die Studierenden der Fachhochschule Wiener Neustadt. Sie nutzen das internationale Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk und arbeiten schon während des Studiums an aktuellen Forschungsthemen. Oft auch in Form von Praktika, die sie direkt bei einem der vielen Forschungspartner in Europa absolvieren.
Nahezu krisensicher ist die Zukunft der Studierenden. "Profunde Techniker mit Erfahrung sind am Arbeitsmarkt heute mehr gefragt denn je", berichtet Studiengangsleiter Wolfgang Haindl von der großen Nachfrage an AbsolventInnen der technischen Studiengänge an der FH Wiener Neustadt. Haindl: "Unsere AbsolventInnen sind heute unter anderem bei Magna, BMW, Infineon oder am CERN tätig." Bildtext: Forschungsassistentin DI (FH) Stephanie Fischer und Studiengangsleiter DI Wolfgang Haindl von der Fachhochschule Wiener Neustadt forschen mit Kollegen aktuell an drei EU-Forschungsprojekten im Bereich Mikrotechnologien.
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