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Sicherheit für Österreichs Bauern auch in der zukünftigen
Dienstag, 12. Mai 2009 um 10:42 Uhr

Minister Niki Berlakovich lädt Agrarkommissarin Mariann Fischer-Boel zum Lokalaugenschein am Bauernhof

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Bauer Gottfried Schwab, Minister Niki Berlakovich, LR Sepp Eisl und Agrarkommissarin Mariann Fischer-Boel (Foto: Lebensministerium/APA-OTS/Fototeam Neumayr)

"Um in Österreich und der gesamten Europäischen Union eine flächendeckende Landwirtschaft sicherzustellen, brauchen wir auch in Zukunft, nach dem Auslaufen der derzeitigen EU-Agrarperiode 2013 eine starke Gemeinsame Agrarpolitik. Nur mit entsprechenden Förderprogrammen und den dafür notwendigen Mitteln können wir unseren Bäuerinnen und Bauern, besonders jenen in Berggebieten ein wettbewerbsfähiges Wirtschaften ermöglichen und ihr Einkommen sichern," so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich gestern, Montag, anlässlich des gemeinsamen Besuchs mit EU-Kommissarin Mariann Fischer-Boel eines Salzburger Bauernhofs.

Neben der Erhaltung des Agrarbudgets, ist eine Fortführung des Fördersystems mit zwei getrennten Säulen - der Direktzahlungen und der Ländlichen Entwicklung - für die österreichische Landwirtschaft elementar. " Auch in Zukunft ist mir eine gerechte Entlohnung der Leistungen der Bäuerinnen und Bauern besonders wichtig, denn ihr Beitrag für die Lebensmittel- und Energieproduktion, die Landschaftspflege, die Umwelt und den Ländlichen Raum muss honoriert werden", so Landwirtschaftsminister Berlakovich.

"Die Landwirtschaft in Berggebieten bedarf einer speziellen Berücksichtigung in der Agrarpolitik, das ist gerade in unserem Land eine Besonderheit. Europas Landwirtschaft ist unterschiedlich strukturiert, wir müssen den verschiedenen Bedürfnissen in den einzelnen Mitgliedstaaten, in geeigneter Form Rechnung tragen", betont der Minister und weist die EU-Kommissarin einmal mehr auf die momentan schwierige Situation der österreichischen Milchbetriebe hin: "Die Europäische Kommission greift bereits in den Milchmarkt ein, allerdings ist eine weitergehende Entlastung des Milchmarktes notwendig, um den Milchpreis rasch wieder stabilisieren zu können."